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Urologie Heilbronn - Inkontinenz ist erfolgreich behandelbar

Besuchen Sie unsere Inkontinenz-Sprechstunde

Inkontinenz beeinträchtigt die Lebensqualität der betroffenen Menschen erheblich. Vereinbaren Sie einen Termin in der Urologie Heilbronn mit Dr. Klein, der in einem persönlichen Gespräch die vielfältigen Behandlungmöglichkeiten von Kontinenzproblemen mit Ihnen besprechen wird. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 07131 - 49 2402

Was Sie wissen sollten

Heute leiden 50% aller Frauen bereits ab dem 50. Lebensjahr unter den Formen einer Inkontinenz. Aber auch Männer sind von der im Volksmund als Blasenschwäche besser bekannten Erkrankung betroffen. In der Urologie Heilbronn erfolgt die Betreuung und Behandlung von Inkontinenz von ausgewiesenen Spezialisten in unserem Kontinenzzentrum.

Die besondere Expertise eines Kontinenzzentrums liegt in der langjährigen Erfahrung der kooperierenden Kollegen und in der Möglichkeit einer fachübergreifenden Zusammenarbeit.

Die Urologische Klinik Heilbronn ist von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. als Kontinenzzentrum zertifiziert.

Neben einer differenzierten Diagnostik und einem interdisziplinären Netzwerk, legen die Ärzte der Urologie Heilbronn besonderen Wert auf die Information und das Gespräch mit den betroffenen Patienten.

Zu den häufigsten Formen der Inkontinenz gehören die Belastungs- oder Stressinkontinenz und Reflexinkontinenz.


Diagnostik

Blasendruckmessung (Video-Urodynamik)

Grundlage der fundierten Behandlung einer Blasenschwäche (Harninkontinenz) sowie einer neurogenen Blase ist die exakte Diagnose der Fehlfunktion von Blase und / oder Schließmuskel. Mit der Video-Urodynamik können Speicher- und Entleerungsstörungen des unteren Harntrakts differenziert beurteilt werden. In Kombination mit einer digitalen Röntgenanlage wird die evt. notwendige Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert, ein besonders für die Kinderurologie wichtiger Punkt.

Zur Durchführung dieser Untersuchungen verfügt die Urologie Heilbronn über einen umfassenden video-urodynamischen Messplatz, der es ermöglicht, detaillierte Aussagen zur Blasen-, Beckenboden- und Schließmuskelfunktion zu gewinnen.


Therapien

Je nach Ausprägung der Blasenschwäche kann zunächst eine konservative (nicht-operative) Therapie versucht werden. Hierzu zählt u.a. ein konsequentes Beckenbodentraining, welches die Muskulatur und Bänder des Halteapparates nachhaltig kräftigt. Eine weitere Form der nicht-operative Therapie ist die medikamentöse Therapie.

Wenn konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen, arbeitet die Urologie Heilbronn mit minimalinvasiven und schonenden Verfahren, um das Krankheitsbild des Patienten zu verbessern.


Belastungsinkontinenz

Charakteristisch für eine Belastungsinkontinenz ist ein Urinverlust beim Husten, Lachen und Heben schwerer Lasten. Die Ausprägungen in schweren, fortgeschrittenen Fällen zeigen sich in einem Urinverlust auch im Gehen und Liegen. Es handelt sich hierbei um eine Störung der Schließmuskelfunktion, die auch angeboren sein kann. Die Gründe hierfür sind oft alters- und gewichtsbedingt oder liegen in einer auftretenden Bindegewebsschwäche nach Schwangerschaften und Entbindungen. Beim Mann kann dieses Krankheitsbild verstärkt nach Prostataoperationen auftreten.

Bei der weiblichen Belastungsinkontinenz hat sich in der Urologie Heilbronn der Einsatz von kleinen künstlichen und spannunsfreien Bändern (TVT,TOT) als Standardtherapie bewährt. Diese legen sich wie ein 'Netz' um die Harnröhre und stützen auf diese Weise den Halteapparat.
In schweren Fällen wird ein künstlicher Schließmuskel (ATOMS, ADVANCE) eingesetzt. Führen diese Eingriffe nicht zur Wiederherstellung der Kontinenz, geht die Urologie Heilbronn den Weg der Faszienzügelplastik. Aus körpereigenem Bindegewebe wird hierbei eine Hülle geformt, welche die Muskeln umschließt und dementsprechend stärkt.

Bei der männlichen Belastungsinkontinenz kommt in schweren Fällen das ATOMS-System zum Einsatz. Diese Methode unterstützt den externen Schließmuskel und reponiert die Stellung des Blasenhalses, wobei mit Hilfe eines kleinen perinalen Schnittes die unterstützenden Systeme unter der Harnröhre platziert werden. Dieses minimalinvasive Verfahren platziert die Ballons schützend und komprimierend beidseits neben der Harnröhre und reguliert auf diese Weise den Blasendruck.

Die Urologie Heilbronn setzt in besonders schweren Fällen einen künstlichen Schließmuskel (AMS 800™ / AMS-Sphinkter mit Doppelcuff) ein.


Blasenschwäche
(Harninkontinenz)

Das Unvermögen Urin zu halten oder unwillkürlich zu verlieren bezeichnen wir als Blasenschwäche oder Harninkontinenz. Die Ausprägungen sind unterschiedlich von einzelnen Tropfen bis zu einem permanenten Harnverlust. Hierbei ist die Möglichkeit verloren gegangen, auch nur kleinste Mengen Harn halten zu können.

Sind im klinischen Alltag die konservativen Maßnahmen einer erfolgreichen Behandlung ausgeschöpft, stehen unterschiedliche operative Verfahren zur Verfügung.

In der Urologie Heilbronn werden zur Behandlung der männlichen Blasenschwäche in leichten und mittelschweren Fällen erfolgreich Harnröhrenschlingen eingesetzt. Hierbei wird die Harnröhre im Dammbereich leicht angehoben und auf diese Weise komprimiert. Die größte Sorgfalt legen die behandelnden Urologen in Heilbronn auf die Wahl des bestmöglichen Systems für den Patienten.

Im Einsatz bewährt haben sich in der Urologie Heilbronn die anpassbaren Schlingensysteme Argus® (Orotech) und ATOMS® (A.M.I.) sowie das nicht-adjustierbare Schlingenimplantat AdVance®(AMS).

In besonders schweren Fällen wird ein künstlicher Schließmuskel eingesetzt.


Blasenvorfall

Die Urologie Heilbronn arbeitet bei ausgesuchten Indikationen, wie z.B. dem Blasenvorfall, mit Unterstützung der neuesten Operationstechnik, dem robotergestützen DaVinci ® Systems. Bei Frauen kann mithilfe des Da Vinci-Systems auf minimalinvasive Art und Weise beispielsweise ein Blasenvorfall korrigiert und gleichzeitig eine Anhebung der Scheide zur Therapie der Inkontinenz durchgeführt werden.

Bei Patienten mit Scheiden-, Darm- oder Blasenvorfall besteht die Möglichkeit einer laparoskopischen Sakropexie. Insbesondere Patienten mit Voroperationen (Gebährmutter-OP) profitieren von dieser Technik, ohne großen Schnitt.


Reflexinkontinenz

Bei einer Reflexinkontinenz lassen sich Blasen- und Schliessmuskelfunktionen aufgrund einer neurologischen Erkrankung oder Verletzung der entsprechenden Nervenbahnen nicht mehr koordinieren oder kontrollieren.

Bei der Therapie steht der Schutz der Nieren stets vor dem Behandlungserfolg der Inkontinenz. Zu den konservativen Verfahren zählen Kathetersysteme.

Zu den etablierten operativen Verfahren zählt in der Urologie Heilbronn die Sakrale Neuromodulation, der Einsatz eines Blasenschrittmachers zur Sakralnervenstimulation.


Zertifzierte Ansprechpartner

Im Kontinenzzentrum der Urologie Heilbronn haben sich folgende zertifizierte Sektionen zusammengeschlossen:

- Urologische Klinik am Plattenwald, Prof. von Heyden
- Urologische Klinik am Gesundbrunnen, Prof. Rassweiler
- Frauenklinik am Gesundbrunnen, Prof. Hackenberg
- Chirurgische Klinik am Gesundbrunnen, Prof. Hagmüller
- Gynäkologie und Geburtshilfe der Klinik am Plattenwald, Dr. Schlembach


Zertifzierte Holdingpartner

zu unseren Holdingpartnern zählt die Urologische Gemeinschaftspraxis in Künzelsau mit Belegärztlicher Abteilung am Hohenloher Krankenhaus ( www.urologie-hohenlohe.de )

Priv. Doz. Dr. med. Jürgen W. Grups
Dr. med. Christian Renner
Lindenstraße 8
74653 Künzelsau
Tel. 07940 - 2034