Urologie Heilbronn - Erkrankungen des Harnleiters (Ureter)
Europäisches Zentrum zur Laparoskopischen Therapie bei Harnleiterkarzinomen
Der Harnleiter verbindet das Nierenbecken und die Harnblase miteinander und ermöglicht so den Harntransport zwischen Nieren und Harnblase.
Die Urologische Klinik Heilbronn gehört zu den wenigen Zentren in Europa, die Nierenbecken- und Harnleiterkarzinome per Laparoskop therapieren. (Laparoskopische Tumor- Nephroureterektomie)
Ein weiteres Behandlungskonzept umfasst die endoskopische Lasertherapie bei kleineren Nierenbecken- und Harnleitertumoren.
In besonderen Fällen kann bei tiefen Tumoren im Harnleiter die Niere erhalten bleiben. Es folgt die Teilentfernung des Harnleiters bei Neueinpflanzung des Harnleiters in die Blase.
Bei fortgeschrittenem Tumorleiden erfolgt die systemische Chemotherapie in interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Fehlbildungen der Harnleiter
Der Harnleiter ist relativ häufig von Fehlbildungen betroffen und anfällig für Infektionen. Diese sind die Folge von Harntransportstörungen, die insbesondere zur
Steinbildung führen. Zum Behandlungsspektrum gehören ebenso die Harnleiterabgangsengen und die Nierenbeckenplastik, die in der Urologie Heilbronn laparoskopisch durchgeführt werden. Neben konservativen Therapien werden in Heilbronn erfolgreich endoskopische Verfahren bei Refluxerkrankungen eingesetzt.
Harnleitersteine
Treten Nierensteine in die ableitenden Harnwege ein, so spricht man von Harnleitersteinen. Diese werden in der Urologie Heilbronn mittels ESWL oder dem Auriga XL Holmium-Laser (LISL) erfolgreich therapiert.
Steinbehandlung
Operative Therapien
- Laparoskopische Tumor-Nephroureterektomie
- Laparoskopische Nierenbeckenplastik miniaturisierten Instrumenten (SMART)
- Laparoskopische Ureterosterostomie
- Laparoskopische Ureterocystoneostomie (UCN)
- Uretermodellage und UCN bei Megaureter
- Ureterorenoskopie (URS)